Über die Einsatzabteilung

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Niederauroff & Oberauroff

Die Einsatzabteilung stellt meist die größte Abteilung im öffentlich-rechtlichen Teil einer Feuerwehr dar. Sie setzt sich gemäß der Feuerwehrsatzung aus den aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Alle aktiven Angehörigen sind nach §10 Abs. 1 (HBKG) freiwillig und ehrenamtlich im Dienst einer Stadt oder Gemeinde tätig. Im Gegensatz zu Berufsfeuerwehren verrichten Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst also unentgeltlich. Die Einsatzabteilung in Niederauroff besteht momentan aus 33 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern.

Alle Personen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, können grundsätzlich in einer Einsatzabteilung mitwirken. Gewöhnlich beginnt eine Feuerwehrkarriere bereits ab dem 10. Lebensjahr in der Jugendfeuerwehr, wo die grundliegenden Begriffe und Tätigkeiten altersgerecht vermittelt werden. Auch in Niederauroff werden junge Menschen in einer separaten Jugendabteilung spielerisch an die Feuerwehrtätigkeiten herangeführt und ausgebildet. Mit ihrem 17. Geburstag werden die Nachwuchskräfte dann in die Einsatzabteilung übernommen. Aber auch Quereinsteiger können jederzeit eine Feuerwehrkarriere direkt in unserer Einsatzabteilung beginnen. Der Dienst wird gewöhnlich dort geleistet, wo sich die Wohnung des Mitglieds der Einsatzabteilung befindet, also in Niederauroff und Oberauroff. Auch am Arbeitsort kann auf Wunsch zusätzlich in der ortsansässigen Feuerwehr mitgewirkt werden. In Hessen ist nach §10 Abs. 2 (HBKG) der Dienst in zwei Feuerwehren gleichzeitig möglich. Mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres endet die Zugehörigkeit in der Einsatzabteilung. Die verdienten Kameradinnen und Kameraden können das Feuerwehrgeschehen dann in der Ehren- und Altersabteilung weiter verfolgen und auch sonst die Einsatzabteilung tatkräftig unterstützen. Ein größerer Teil unserer Einsatzabteilung engagiert sich zudem zusätzlich innerhalb des Katastrophenschutzes im Löschzug 8 Rheingau-Taunus (KatS LZ 8 RTK) in Idstein sowie in der dort dort ansässigen Fachgruppe für atomare, biologische und chemische Gefahren (GABC-Zug).

Damit im Ernstfall qualifiziert Hilfe geleistet werden kann, sind einerseits die körperliche und geistige Fitness wichtig, andererseits eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung. Deshalb finden neben dem reinen Einsatzdienst regelmäßig Übungen statt, um neues Wissen und Erkenntnisse zu vermitteln und einen gleichmäßigen Ausbildungsstand zu gewährleisten. Das örtliche Training ist allerdings nur eine Ausbildungskomponente. Begleitend werden Lehrgänge und Seminare an verschiedenen Standorten im Rheingau-Taunus-Kreis und an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel und Marburg angeboten.